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Invoke The Insult – You Can Trust | Review by Sonic Seducer

Josie Leopold, Ausgabe 06/2016 |


Kann man einem Album mit so einem Titel vertrauen? Davon sind Jonas und Klas überzeugt, hätten sie sonst ihr neues Werk sonst wohl nicht „You Can Trust“ genannt. Stilistisch ist nicht ganz klar, ob sich Invoke The Insult in eine bestimmte Richtung einsortieren lassen wollen – das ist auch so gewollt, schließlich hat es sich das Duo zum Ziel gesetzt, Genregrenzen zu überwinden.

Die beiden Schweden schaffen auf dem Nachfolger zum Debüt „Let The Greedy Stand Trial“ metallisch klingende EBM, die durch ihre Fokussierung auf Rhythmik absolut zum Stürmen der Tanzflächen einlädt. Das Album umfasst 13 Tracks, die teils aggressiv, teils hypnotisch-eingängig klingen. Schon „Drowning“, das zweite Lied auf dem Album, geht mit seinem sich wiederholenden Melodiepart direkt ins Ohr und stimmt auf die nachfolgenden Titel ein. „Hatelunch“ verzaubert durch seinen Tanzbarkeitsfaktor. Vom ersten Moment an zucken die Beine und wollen bewegt werden.

Die Vocals des Projekts überhört man bei dem Track zunächst, stellt dann aber fest, dass sich die Zeile „I hate you and you hate me“ total gut mitsingen lässt. Etwas minimalistischer ist „Move Along“ – der Song des Albums, der auch den letzten Hörer davon überzeugen dürfte, dass man den Musikern aus Schweden sein Vertrauen aussprechen kann. Ihre Mission, EBM mit Industrial-Elementen zu verknüpfen, haben Jonas und Klas auf „You Can Trust“ definitiv erfüllt!

 

Sonis Seducer Mag