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Gin Devo – Errata | Review by Sonic Seducer magazine

Wichtige Info vorweg: Die erst Anfang des Jahres erschienene Soloscheibe “Surface“ hat mit ihrem Nachfolger stilistisch so gut wie nichts gemein.

Während die erste lediglich wieder ausgegrabene instrumentale Ambient-Stücke der späten Achtziger enthielt, gibt es auf “Errata“ die volle Packung des Belgiers, die durchaus auch den Sessions für das Comeback-Monster “Skull & Bones“ entstammen könnte, das vor zwei Jahren die Fans förmlich überrannte.

Nach dem düsteren “War Of The Machines“, bei dem die Sequenzen allerdings schon gefährlich die Zähne fletschen, macht Devo Ernst und öffnet alle Schleusen. “Out Of Control“, lässt die EBM-Muskeln spielen und prügelt sich – “Hey Boy, Hey Girl“ auf den Schultern – den Weg auf die Tanzflächen frei. “Twisted Heads“ macht ähnlichen Radau, während der Rest des neun Stücke enthaltenden Albums, zum Teil mit Überlänge, das präsentieren, was dieser Mann perfekt drauf hat: Die Kombination von kalter Atmosphäre und finsterer Energie unter Verwendung böse verzerrter Vocals.

Dark Electro nach klassisch-belgischem, nach wie vor funktionierendem Rezept eben.

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