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Escalator – Let There Be Lie | Review by Sonic Seducer magazine

Lügen, überall Lügen! Das letzte bekannte ungarische EBM-Projekt mit tiefen Wurzeln macht sich auf seinem zweiten Album nach dem Comeback vor zwei Jahren richtig Luft und wettert mit Vocoderstimme gegen eine gleichgeschaltete Medienlandschaft. Klauten 2rt+TB und Igor404 auf dem Vorgänger „Out Of My Ego“ streckenweise ziemlich frech bei Front 242 und vor allem Front Line Assembly, ist nun eine modernisierte Variante der typisch 1991er EBM-/ New Beat-Mucke ohne so ganz offenkundige Referenz zu hören, sieht man großzügig vom FLA-Plagiat „Final Collision“ ab. „Friendly Fire“, „God Eat God“ und „Houston… Who Am I“ treiben klassische Bassläufe und Sounds an, verstärken Filmsamples und beweisen durchaus Hitcharakter mit sich leicht öffnenden Refrains.
Nicht unangenehme Acid-Anwandlungen hat beispielweise „Sniper“, während das 150-BPM-Gerummel „Everybody’s Lying“, ferner auch „Fuck You Union“ organischer wirken und das Punk-Faible des Masterminds erkennen lassen. Die mit acht Songs wieder recht knappe Angelegenheit ergänzen zwei sehr gute Remixe von Jeremy Inkel (FLA) und Patrick Codenys (Front 242). Na so ein Zufall!

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